Anwaltliche Treuhandverwahrung: Warum sie unerlässlich ist
Wie ein Treuhandkonto Käufer und Verkäufer gleichermaßen schützt und worin die Unterschiede zur notariellen oder bankseitigen Verwahrung liegen.
Das Prinzip der Treuhandverwahrung
Der Käufer hinterlegt den Kaufpreis auf dem anwaltlichen Treuhandkonto. Die Gelder werden erst an den Verkäufer freigegeben, sobald der Käufer im Grundbuch rechtskräftig als neuer Eigentümer eingetragen ist.
Vergleich mit notarieller und bankseitiger Verwahrung
Die anwaltliche Treuhandabwicklung ist in der Regel die schnellste und flexibelste Lösung. Die notarielle Verwahrung bietet ein vergleichbares Sicherheitsniveau, während eine Verwahrung über die Bank meist kostspieliger ist und mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Versicherungsschutz und Haftung
Der Rechtsanwalt haftet für die ordnungsgemäße Verwaltung der Gelder und ist gesetzlich verpflichtend berufshaftpflichtversichert. Das Guthaben auf dem Treuhandkonto ist strikt getrenntes Sondervermögen und zählt keinesfalls zum Vermögen des Anwalts.
